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"Teilzeit braucht adäquate Führung." - buSINNess® Talk mit Simone Schwering

Shownotes

Diese Folge ist ein buSINNess® Talk, der Mut macht und zeigt, wie moderne Arbeitskultur mit Menschlichkeit und Führung wirklich gelingen kann.

Ich spreche mit Simone Schwering, stellvertretende Vorstandsvorsitzende der BARMER. Seit vielen Jahren gestaltet sie dort die strategische Weiterentwicklung von Personal, Führung und Unternehmenskultur – mit einem klaren Fokus auf den Menschen.

Wer Simone Schwering begegnet, erlebt schnell ihre besondere Mischung aus Klarheit, Integrität und echter Menschlichkeit. Für mich persönliche ist sei seit Jahren ein inspirierendes Vorbild was gelebte Vereinbarkeit angeht. Es ist aus meiner Sicht ihre klare Haltung, die nicht nur ihre Arbeit und Vereinbarkeit prägt, sondern auch die Kultur der BARMER und damit die Arbeitgeberattraktivität und Zukunftsfähigkeit des Unternehmens kontinuierlich stärkt.

Wir sprechen darüber,

· wie Simone Schwering ihre eigene Vereinbarkeit selbstverantwortlich gestaltet und wie sie sich vom Anspruch verabschiedet hat, dass immer alles perfekt funktionieren muss,

· was bei der BARMER etabliert wurde, damit Vereinbarkeit nicht nur ein Versprechen im Employer Branding bleibt, sondern im Arbeitsalltag tatsächlich gelebt werden kann,

· warum Klarheit, Verlässlichkeit und Grenzen zentrale Voraussetzungen für gelingende Vereinbarkeit sind,

· welche Verantwortung Führungskräfte für erfolgreiche Teilzeitmodelle tragen und warum gerade Führung in Teilzeit auch eine neue Qualität der Führung dieser Führungskräfte verlangt,

· warum Unternehmen Frauen bewusst Raum und Bühne geben dürfen,

· und warum moderne Führung am Ende vor allem eines braucht: die „Perspektive Mensch“ – auch eine großartige Initiative der BARMER.

Ein überaus sympathisches und wertvolles Gespräch über Vereinbarkeit ohne Perfektionsanspruch, Teilzeit ohne Rechtfertigungsdruck und Führung mit Klarheit und Menschlichkeit.

Viel Freude beim Hören und wertvolle Erkenntnisse – für die eigene Vereinbarkeit und eine zukunftsfähige sowie menschliche Arbeitswelt von morgen.

Simones Schwering auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/simoneschwering/

BARMER Unternehmenswebsite: https://www.barmer.de

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Transkript anzeigen

00:00:02: Hallo und herzlich willkommen zu BusinessMarm, der Podcast für Vereinbarkeit.

00:00:08: Heute erwartet euch ein Gespräch

00:00:10: das wirklich

00:00:11: Mut macht und zeigt wie moderne Arbeitskultur mit Menschlichkeit gelingen kann!

00:00:16: Ich spreche mit Simone Schwering – sie ist stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Barma.

00:00:21: Seit vielen Jahren gestaltet sie dort die strategische Weiterentwicklung von Personal-, Führung- und Unternehmenskultur, mit einem klaren Fokus auf den Menschen.

00:00:31: Wer Simone Schwering begegnet,

00:00:33: erlebt

00:00:33: schnell ihre besondere Mischung aus Klarheit, Intizität und echter Menschlichkeit.

00:00:39: Für mich persönlich ist sie seit Jahren ein inspirierendes Vorbild, was gelebte Vereinbarkeit angeht!

00:00:45: Es ist aus meiner

00:00:46: Sicht

00:00:46: vor allem ihre klare Haltung, die nicht nur ihre Arbeit und die Vereinbarkeit prägt sondern auch die Kultur der Barma und damit die Arbeitgeberatraktivität sowie Zukunftsfähigkeit des Unternehmens kontinuierlich stärkt.

00:01:01: In unserem Gespräch sprechen wir darüber warum die Barma heute zu den Vorseitern in Sachen Vereinbarheit gehört wie Vereinbarkeit dort im Arbeitsalltag tatsächlich gelebt wird und welche Säule für sonst gesäfte dabei spielen.

00:01:16: Wir diskutieren, warum Unternehmen Frauen bewusst Raum geben dürfen damit sie ihre Potenziale entfalten und in ihre volle Kraft kommen können.

00:01:24: Und außerdem werfen wir einen Blick auf erfolgreiche Teilzeitmodelle die zeigen, Teilzeit ist absolut kein Karriere-Killer sondern kann wenn sie klug gestaltet wird ein echter Erfolgsfaktor für Mitarbeiter und des Unternehmens sein.

00:01:40: Freut euch auf inspirierende Einblicke konkrete Praxisbeispiele und menschliche Impulse für alle, die Arbeitswelt neu denken

00:01:48: möchten.

00:01:49: Ich wünsche euch sehr viele inspirierende Momente und

00:01:53: ganz viel Freude beim

00:01:54: Zuhören!

00:01:55: Die allererste Frage, weil ich total neugierig bin – ich habe ja recherchiert – sehe mir selber zwei Kinder und durften mussten das Thema Vereinbarkeit dementsprechend auch für sich leben?

00:02:07: Und ich selbst zeige immer, dass das Thema Irgendwie in erster Linie vereinbar mit mir selbst.

00:02:14: Wenn Sie da vielleicht auch die Anfänge denken, Ihres Berufswegsmitkindern, was wird denn bei Ihnen so vereinbar?

00:02:22: Mit mir selbst!

00:02:24: Ich finde das ein guter Satz-Vereinbarkeit mit mir selber.

00:02:26: Das steht nämlich tatsächlich wenn man das so rückblickend betrachtet an erster Stelle.

00:02:30: Ich glaube, man muss sich schon Gedanken machen, wenn man dann schwanger ist und man bekommt als Kind wie man das alles angehen will Man verfügt ja über keinerlei Erfahrung.

00:02:40: Deshalb auch noch ein bisschen naiv, wenn man so da reinstartet und ich glaube... ...man muss erstmal selber akzeptieren können es wird nicht alles perfekt laufen.

00:02:48: Ich kann wahrscheinlich keine meiner neuen Rollen immer zu hundert Prozent gerecht werden Und das war so das erste was ich mir mit mir selbst vereinbarkeit ein bisschen gnädig zu mir selbst zu sein sozusagen Wenn ich wirklich alles gleichzeitig will also Familie Mutter beruflich weiterkommen dann muss ich ein bisschen Abstrüche machen bei einem.

00:03:11: Also, ich kann nie alles hundert Prozent machen!

00:03:14: Das ist ein wichtiger Punkt den man für sich selber akzeptieren muss.

00:03:18: und dann ist es halt eben das Thema Verlässlichkeit.

00:03:20: Ich habe mir selber gesagt, ich will verlässlich sein.

00:03:24: Ich will in dem Moment verlässlich sein für meine Kinder wenn ich sage, ich bin da oder jetzt bin ich Mama Da bin ich da und da wird auch nichts dazwischen kommen.

00:03:33: Und genauso aber für meinen Arbeitgeber, also wenn ich dann da bin, arbeite ich auch und versuche auch gar nicht auf zwei Hochzeiten zu tanzen.

00:03:40: Das Thema Verlässlichkeit habe ich schon oft gesagt stand für mich in beiderlei Richtungen ganz vorne an.

00:03:46: Das finde ich ein tollen Punkt weil... Ich finde das auch das Wort Vereinbarkeit suggeriert ein Stück weit.

00:03:52: Also so empfinde ich dass man ja so beides gleichzeitig machen muss.

00:03:58: Das ist ja genau der Punkt, da wirklich diese Zwendung hinzubekommen und aber für beide Seiten verlässlich zu sein.

00:04:04: Und ich glaube das ist was man sich bewusst werden darf auch an dieser Stelle, dass ich auch in den Besortungen mit den Müttern merke.

00:04:12: Aber ich denke auch wie sie singen es ist ein Weg dahin.

00:04:14: also ich kann es nur von mir sagen weil's auch so der sich so als Akademiker so nett mit einem Glaubenssitz.

00:04:20: wenn ich mich genügend anstrengen, dann geht's schon irgendwie.

00:04:23: Und mit Kindern hab' ich gemerkt, funktioniert der Glaubenssatz halt nicht

00:04:27: mehr.".

00:04:32: Jetzt haben Sie hier bei der Bama ... Ich finde also sie sind ja absolut ein Vorbildcharakter weil so wie ich es jetzt von außen wahrnehme, hämst du das Thema Vereinbarkeit, die er wirklich gut etabliert und vor allem auch psychisiert.

00:04:45: Ich selber sage immer zu den Unternehmen, also was so wichtige Dinge sind, dass man mal offen über die Herausforderung entspricht, dass man Vorbilder etabliert.

00:04:55: Vielleicht Netzwerke, was haben Sie denn konkret bei der Barma etabliert damit Vereinbarkeit auch gelingt?

00:05:02: Gibt es

00:05:04: zunächst einmal mal, ist mir wichtig dass ich das auch ganz fest mit meinem Amt verbinde.

00:05:09: Also dass ich wirklich auch sage wenn ich Vorständin bin und ich war vorher auch eine Zeit lang Bereitsleiterin in der Barma für Personal aber dann halt mit Übernahme des Vorstandsamtes habe ich ganz klar gesagt Das ist auch ein bisschen meine Mission Weil unser Aufsichtsrat, also das heißt den Krankenkassenverwaltungsrat, der hatte schon im Jahr zwölf gesagt wir wollen eigentlich die Parität innerhalb des Unternehmens und deshalb habe ich gesagt ich nehme das auf meine persönliche Agenda.

00:05:33: Das war ein wesentlicher Hebel!

00:05:35: Und dann haben wir angefangen Konzepte zu erarbeiten womit wir das auch wirklich integrieren können damit dass was sich sage auf Wirklichkeit wird.

00:05:43: Und wir haben angefangen, einen wirklichen Ja das was wir machen müssen.

00:05:46: Wir sind ja auf Körperschaft ein Gleichstellungsplan zu erstellen aber wirklich nicht nur über Gleichstellung im Sinne zum zahlen Datenfakten zu reden sondern auch wirklich zu gucken was können wir ganz konkret tun?

00:05:57: und wir haben natürlich Vorbilder geschaffen.

00:05:59: Wir haben Arbeitskonstrukte gewählt dem ihr auch in den Mittelpunkt gesetzt haben.

00:06:04: Wir haben all dem eine Bühne geboten, also das habe ich auch sehr viel persönlich getan.

00:06:09: Ich hab vor mehr als fünf Jahren den Frauenkongress in der Barmer ins Leben gerufen und gesagt, ich gebe Frauen in der Barbara diese Bühner, dass sie gesehen werden, dass wir auch als Unternehmen sagen ja, wir wollen mehr Frauenentführung und es ist nicht nur ein abstrakter Beschluss eines Verwaltungsrates sondern es ist auch DNA unserer Kultur Und das war für viele so eine Aufbruchssituation.

00:06:33: Sie haben sich gesehen, gefühlt viele Frauen und sind dann halt eben auch weitergegangen und nutzen das was wir zur Verfügung stellen.

00:06:41: weil das was Wir als Unternehmen bieten Das ist ja nur der Methodenkoffer das Werkzeug wichtiges.

00:06:47: Ja dass es auch genutzt wird.

00:06:49: und dieses Empower von Frauen da braucht man Energie für das muss man noch ein Stück weit aus meiner Sicht emotionalisieren und immer wieder auch nachhaltig fossieren.

00:06:59: Das ist nicht eine Eintagsschläge, wenn Unternehmen glauben nur weil sie irgendwas ins Schaufenster stellen dann wird es besser.

00:07:05: das tut's halt eben gar nicht.

00:07:07: Ja das ist ein gutes Bild des in Schaufensters stellen, weil genau das ist es ja.

00:07:10: es gibt ja da zwischen Aussiedelzertifizierungen und ich erlebe auch ganz viele gerade wieder die Frauen die sagen ja gut dann hab' ich mich da beworben.

00:07:19: aber so wirklich spürbar war der nichts und bis jetzt also aus ihren Ausführungen hier wieder so klar wird, dass es zum einen in Persona jemand braucht, der das Thema psychologisiert lebt und wie sich auch so schön findet.

00:07:32: Wo sie gesagt haben dem Ganzen eine Bühne geben weil ich sage Vereinbarkeit ist jetzt nicht nur Frauenthema aber das erlebe ich schon so des Frauen sich mal schwer tun sich den Raum da auch zu nehmen.

00:07:46: also Mütter finde ich sind sehr sehr leise immer auf diesen hohen Anspruch an sich selber und wollen funktionieren.

00:07:54: Und kündigen auch sehr leise!

00:07:56: Deswegen finde ich das Gansgans toll, und auch den Gleichstellungsplan, dann werde ich euch in den Chornauts verlinkt, denn habe ich mir im Vorfeld auch angesehen, da sieht man einfach ist es ganz viel passiert.

00:08:07: Da habe ich nämlich auch raus gelesen sie bieten ja Führung in Teilzeitungen Und ich finde, der Prozentsatz ist ja gar nicht so wenig.

00:08:15: Zehn Komma sechs Prozent der Führungspositionen sind Führungen in Teilzeit und dafür sind neunundachtzig Frauen und achtzehn Männer.

00:08:23: Wie wird das Angebot denn angenommen?

00:08:26: Ich würde sagen gut aber nicht sehr gut.

00:08:30: Also wir haben ganz klar gesagt dass wir auch Führungs in Teil Zeit wollen.

00:08:34: Das ist natürlich auch bedingt.

00:08:36: Das sind mal für Arbeitgeber wichtig, das darf ich nicht einfach nur sagen.

00:08:39: Ich muss dann die Arbeit in Teilzeit anpassen.

00:08:42: Also oft passiert es halt im Unternehmen, dass ich sage ja kannst Teilzeit arbeiten aber in der Substanz veränder ich meine Führungsstellen nicht.

00:08:50: also was die Aufgaben und die Kompetenzen die Masse an Arbeit angeht wenn ich auf achtzig Prozent gehe oder siebzig Prozent da muss sich auch meine Tätigkeit dementsprechend anpassen.

00:09:00: das ist halt eben etwas was immer noch schwierig ist und was man organisatorisch lösen muss.

00:09:06: Das ist ja nicht nur das Angebot Teilzeit arbeiten zu können, sondern es ist auch die Bereitschaft eines Unternehmens zu sagen wir verändern im Profil eine Stelle dass sie halt eben auch zu einer bestimmten Stundenanzahl möglich ist.

00:09:22: Und das ist eine organisatorische Fragestellung, die man immer mitdenken muss – ich finde es vergessen viele Unternehmen, weil ansonsten arbeite ich vielleicht drei Viertelsterle oder achtzig Prozent Sterle und habe eigentlich aber Arbeit wie ... als wirklich Vollzeit da.

00:09:36: Und das geht halt eben nicht, ne?

00:09:37: Dann wird es modern auch unglaubwürdig und so war's bei uns in den Anfängen, dass wir das noch immer mit nem Match-Organisatorisch hinbekommen haben.

00:09:47: Deshalb haben wir vier dran gearbeitet und verändern Stellenprofile, dass sie besser meistbar sind.

00:09:54: in dieser Zeit wird es mehr Zutrauen, glaube ich darin geben.

00:10:00: Dass es dann nämlich nicht eine verkappte Vollzeitstelle ist die ich dann aber nur mit achtzig Prozent lösen soll und wir Frauen tendieren ja dazu zu sagen hier kommt Ich schaff das schon irgendwie Und meistens geht es ja auch ziemlich gut über lange Zeit hinweg.

00:10:14: Aber dass ist eigentlich nicht das was Teilzeit in Führung eigentlich meint.

00:10:19: und Wir brauchen natürlich und das ist immer der teil der auch Mit gedacht werden wir brauchen Führungskräfte, die wiederum auch Teilzeit in Führungskräfte führen können und das auch wollen.

00:10:29: Wo halt eben nicht immer eine Erreichbarkeit sichergestellt sein kann.

00:10:33: Wo ich mich fokussieren muss auf die Zeiten wo meine Führerskraft die in Teilzeit arbeitet auch da ist also auch dass muss man mitdenken und gleichzeitig aber auch den Anspruch der Mitarbeitenden die immer so Glauben, die Führungskraft ist halt ... Die kommt vor mir und geht nach mir.

00:10:48: Und das ist eben in Teilzeit auch nicht.

00:10:50: Da muss ich mich dran gewöhnen, dass vielleicht meine Führungskraft nur morgens da ist oder vielleicht nur... Montag, Dienstag, Mittwoch und Freitag und Donnerstag nicht da ist.

00:10:59: Also es gibt so Themen die alle beschäftigen und Heizzeit in Führung einfach nur anzubieten.

00:11:05: man muss das komplexe System mitdenken.

00:11:07: also sind die Mitarbeiter sind die anderen Führungskräfte Es sind organisatorische Fragestellungen.

00:11:12: Deshalb hoffe ich dass wir dann noch ein bisschen die Zeichen von zehn Prozent erhöhen können in der Zukunft weil ich glaube das ist gut.

00:11:19: aber da, wo ich es haben will.

00:11:21: Ich glaube auch wir hatten am Anfang darüber gesprochen wie ist das eigentlich?

00:11:25: ja dass Frauen besser zurückkommen wollen und sich gesehen fühlen?

00:11:29: Und dieses Teilzeit ist eine Chance zu sagen ich kriege vielleicht an der Anfangsphase das Besser vereinbar und bin dann nicht ganz so aus dem Beruf heraus.

00:11:37: Deshalb finde ich wichtig, dass wir Teilzeitquoten erhöhen.

00:11:42: Sie haben zwei wichtige Dinge angesprochen, zum einen natürlich die Struktur und die Führung auch.

00:11:49: Ganz konstruiert werden jetzt auch Arbeitgeber zuhören oder auch im Mitarbeitenden.

00:11:53: Das stimmt also das macht total viel Sinn aber ich habe gar keine Ahnung wie.

00:11:57: Wer ist der verantwortlich denn auch diese Positionen ein Stück weit neu zu justieren?

00:12:04: Also die Stellenbestreibungen neu zu machen?

00:12:06: wer macht es bei ihnen?

00:12:08: Das ist immer so eine Mischung aus dem eigentlich Fachbereich, die die Tätigkeit verantwortet.

00:12:13: Aber auch aus einer Organisationsentwicklung heraus, aus einer Management-Strategiebene.

00:12:19: das muss halt beides funktionieren und da müssen beide mitwirken.

00:12:23: Und da kann ich jetzt für uns sagen dass wir es am Anfang noch nicht gut genug gemacht haben.

00:12:29: Das ist aber auch ein Lernprozess, weil vielleicht ganz normal.

00:12:32: Und daraus aber dann wirklich jetzt auch sehen wenn wir das wirklich verändern, dass die Bereitschaft auch wirklich in Teilzeit zu gehen viel höher.

00:12:39: Weil Frauen dann einfach nicht sagen ja okay ich gehe jetzt auf achtzig Prozent Aber dann habe ich trotzdem eine hundertprozent Stelle.

00:12:45: Also so funktioniert es halt nicht, da ist auch die Hemmschwelle.

00:12:48: Ja und das ist ja genau der Punkt weil ich finde es auch egal wie gut es läuft Es ist ein wichtiges Signal von Seitenarbeitgeber Wir sind da mit Sonnen Und wir strukturieren diese Stelle mit um.

00:12:59: Weil das erlebe ich auch ganz oft sind wieder die Frauen hauptsächlich, aber dass sie völlig alleingelassen werden und sagen jetzt machst du das mal in Teilzeit.

00:13:08: Und dann gibts mir Bescheid wenn es nicht funktioniert ist ja auch nicht passiert.

00:13:12: so in der Form.

00:13:13: Aber auch zu sagen das machen wir gemeinsam und ich glaube auch und aus der Erfahrung ist es ja auch wichtig des Pilot vielleicht auch an manchen Stellen zu sehen zu sein okay also Die Stelle war vorher in Vollzeit und wir trasten uns aber gemeinsam dran.

00:13:28: Ich glaube, das ist jetzt das wichtige Signal.

00:13:30: Und natürlich können wir nach einem halben Jahr noch mal gesordet ziehen und schauen ob es zu viel oder vielleicht ist es auch so wenig?

00:13:36: Es könnte ja auch sein, weil auch das erlebe ich gerade bei den Teilzeiten Mitarbeitenden des Mütter sich sukzessive irgendwie auch weniger zutrauen.

00:13:44: also denn... Ich weiß nicht, dass es so eine Dynamik da gibt's ja auch Studien dazu, dass das Selbstbewusstsein bereits während der Schwangerschafts sind dass man da manchmal auch so ein bisschen Schubster braucht und zu sagen, jetzt mache ich wieder mehr.

00:13:57: Also aus dieser Teilzeit, die daraus zu

00:13:59: kommen

00:14:00: generell.

00:14:01: Und dann haben Sie noch diesen ganz wichtigen Punkt Führung angesprochen, Führungen von Teilzeiten mitarbeiten.

00:14:06: Denn wer da stoßen sie bei mir offene Türen auf?

00:14:09: Das ist das, was ich einmal sage... Es braucht ja auch die Führungskräfte, die der sensibilisiert sind.

00:14:14: Wie haben Sie das intern gemacht bei der Bahnbahn?

00:14:17: Wir haben einen Programm gestartet, das heißt Perspektive Mensch.

00:14:22: Dafür pflichten wir grundsätzlich unsere Führungskräfte dazu, im Personalentwicklungsthemen alle unseren Mitarbeitenden zu investieren.

00:14:30: Wir machen auch deren persönlicher Erfolg von dem Weiterentwicklungserfolg ihrer Mitarbeitenden abhängig und nicht nur von irgendwelchen fachlichen KPIs.

00:14:43: Je mehr Mitarbeiter ich in meinen Teams auch weiterentwicke, also in Führungspositionen bringe, in Fachkarrierenbringe, persönliche Weiterentwirkungen fördern oder desto erfolgreicher bin ich als Führungskraft.

00:14:54: Und das bedingt eben auch... dass ich sage, auch Teilzeit in Führung ist möglich und auch da habe ich ja Mitarbeiter, die vielleicht in Teilzeit führen wollen.

00:15:03: Also wir verknüpfen wirklich diesen Aspekt wie bewerten wir eigentlich unsere Führungskräfte?

00:15:09: mit welchem Erfolg?

00:15:10: Und ihr Erfolg ist es das sie ihre eigenen Mitarbeitenden weiterentwickeln.

00:15:13: Das fördert natürlich auch, dass man nicht immer nur die guten alle bei sich behalten will.

00:15:17: Das ist ja durchaus menschlich.

00:15:18: Es kann ja gut nachvollziehen, dass sie dann konserviert werden in den eigenen Teams Abteilungen und Ressorts.

00:15:25: aber für Unternehmerischer für den unternehmerischen Erfolg ist natürlich viel wichtiger, dass wir die Hypotensions, die wir überall haben ja auch sehen entwickeln und weiterentwickeln.

00:15:35: Und das kann nicht in so einem großen Unternehmen wie der Barmebärm über fünfzehntausend Beschäftigte.

00:15:40: Das kann nicht eine Personal-Entwicklungsabteilung alleine sondern dafür brauchen wir alle Führungskräfte.

00:15:45: und sie sind halt eben dann wirklich gute Führungskräfte wenn Sie dafür sorgen, dass ihre guten Leute auch weiterkommen und insbesondere auch Frauen sich Vielleicht meine Stelle, wenn es noch nicht in Vollzeit möglich ist oder es auch nicht gewollt ist.

00:15:59: In Teilzeit auch überlegen das tun zu können.

00:16:02: Das finde ich toll!

00:16:03: Also ich find den Titel auch toll Perspektive Mensch weil da glaube ich auch ganz fest, sondern künftig wo sie mit KI und neue Technologien, dass genau die zukunftsfähig bleiben, die die Menschen als Menschen sehen und in ihrer Individualität begleiten das Leben passiert hält und es muss jetzt nicht immer nur des Eltern werden sein oder älter werden, sondern man kann auch krank werden.

00:16:26: Man könnte sich hier komplett neu umorganisieren.

00:16:28: Man möchte vielleicht eine Surfschule im Portugran eröffnen, weiß ich auch immer!

00:16:33: Und die Führungskräfte zu sensibilisieren wirklich individuell draufzuschauen?

00:16:37: Ich glaube, dass ist ganz wichtig in die Rolle zu bringen.

00:16:40: Das finde ich echt ein schöner Ansatz an der Stelle.

00:16:43: Also deswegen kann man gar nicht davon sprechen, Wie soll ich sagen, ganz spezielle Kompetenzen brauchen um Teilzeitmitarbeitende zu führen oder?

00:16:53: Sondern...

00:16:55: Ja vielleicht also wirklich ein bisschen einschränklich.

00:16:56: Ich glaube schon dass es eine Bereitschaft braucht von Führungskräften auch Mitarbeiter in Teilzeit führen zu wollen.

00:17:02: das können wir über diese Perspect-Mensch-Initiative auch von oben als Erwartungshaltung an Führungskräfte runtergeben Und dann braucht man schon Methodenkoffer.

00:17:12: Also es ist halt eben auch so, dass ich damit auch als Führungskraft leben muss, das ich nicht jeden Tag anrufen kann, da sich vielleicht mich auf Stunden fokussieren muss.

00:17:22: Das ist am Ende ein bisschen Übung, so wie wir uns alle daran gewöhnt haben, Heute Hybrid-Abend arbeiten.

00:17:28: Früher waren alle im Büro, heute sind sie eher selten alle zusammen in dem Büro sondern der eine zu Hause oder andere irgendwo unterwegs und der dritte vielleicht dann den Büro.

00:17:37: Dieses Hybrid führen mussten wir ja auch alle gemeinsam lernen.

00:17:40: Innen oder mit Corona vielleicht auch manchmal ein bisschen früher aber auf jeden Fall in dieser Zeit.

00:17:45: das beherrschen wir heute ganz gut und ich glaube bei Teilzeit ist es nicht anders.

00:17:48: Wir müssen uns als Führungskräfte schon daran gewöhnen dass ich halt eben nicht permanent erreichbar bin als Teilzeitkraft.

00:17:54: Und das man da auch einfach sagen muss, Ich rufe jetzt nicht trotzdem an und ich habe die Private in die Nummer, dann rufe ich dir rein, sondern dass es da Grenzen ebt.

00:18:03: Das muss man schon ein bisschen lernen.

00:18:05: aber auch meine Bereitschaft für.

00:18:06: wenn man das aber einmal verstanden hat und das so taktet, dass es passt geht's!

00:18:10: Ja... und ich komme jetzt wieder zu dem Punkt am Anfang.

00:18:14: Sie sind mir hier zu drinnen erinnert was sie gesagt haben mit der Verlässlichkeit auch also Wenn ich im Büro bin, wenn ich halt im Bürow und wenn ich dann eben bei der Familie bin oder bei welchen Herausforderungen auch immer.

00:18:25: Dann bin ich halt weg!

00:18:26: Und das ist aber auch zu akzeptieren.

00:18:29: Ich glaube aber auch da gleichermaßen ist es total wichtig also von den Mitarbeitenden die zu ermutigen das auszustellen weil es gibt ja viele diese.

00:18:39: Ja nee können Sie mir jetzt das mal anders rufen?

00:18:42: Aber da ganz klar zu sein.

00:18:43: wie ist denn Ihre Erfahrung dazu zu diesem Thema Wenn, gehen wir mal mit oder vielleicht auch zu den Frauen.

00:18:50: Wenn Frauen da ganz klar auf für sich einstehen?

00:18:54: Ja also ich kann aus meiner eigenen Erfahrung berichten weil ich das Thema Verlässlichkeit wirklich ja vorne angestellt habe.

00:19:00: und als meine Kinder klein waren hab ich um halb vier vier hab ich gesagt Ich habe keine Termine danach.

00:19:07: Das gab's nicht bei mir Und es dauerte ein paar Wochen dass sich alle daran gewöhnt hatten.

00:19:13: ich war sehr konsequent ich habe das nicht wieder aufgemacht.

00:19:16: Ich habe gesagt, ich habe keine Termine in der Zeit und ich mache sie auch nicht.

00:19:20: Es gibt immer einen Sonderfall und ein besonderes Erheignis.

00:19:23: Das will ich nicht in Abriege stellen aber in der Regel gibt es bei mir nach Art IV keine Termin.

00:19:27: Dann musste ich meine Kinder aus dem Kindergarten abholen.

00:19:30: Ich hatte sie damals im Betriebskindergarten mit Ja dann war das so Ende So Und dann gibts eine.

00:19:36: Also ein Gewöhnungseffekt, wenn man das wirklich konsequent macht.

00:19:39: Das kennt man ja alles.

00:19:41: Wenn man irgendwie Kinder erzieht?

00:19:42: Das ist so ein bisschen der Kollegen vielleicht entziehen.

00:19:46: Frau Schwering ist ab halb vier nicht mehr da.

00:19:48: Punkt!

00:19:48: Das war nicht schlimm, das war einfach dann gesetzt und der kann ich immer.

00:19:52: und das sage ich überall wo ich bin setzt eure Grenzen macht euch nicht abhängig weil... Ich war ja dann weiß ich nicht zwischen halb acht und halb vier im Büro und da war ich erreichbar.

00:20:03: also da war es viel Zeit mich zu erreichen und mit mir Termine zumachen.

00:20:07: Und da werden die Grenzen.

00:20:08: so schwamm ich in viele Neigen dazu zu sagen Ja Gott ich gucke mal und dann geht es vielleicht doch Hier und da, dann weicht man das immer wieder auf.

00:20:17: Und ich habe es nicht aufgeweicht.

00:20:20: Das war mit einem Erfolgsfaktor.

00:20:23: Ich kann das nur allen raten, sehr klar zu kommunizieren was habt ihr mit mir?

00:20:28: Was habt ihr immer?

00:20:29: Nicht mit mir!

00:20:30: Wo ist mein persönlicher Grenze auch?

00:20:34: Versuche hier mal weiterzugeben.

00:20:35: Wenn man das sehr offen, sehr transparent sagt wird es sehr gut akzeptiert.

00:20:39: Es ist meine Erfahrung.

00:20:41: Ich hab damit keine schlechten Erfahrungen gemacht.

00:20:44: Und jetzt bin ich in einer Situation, wo ich auch wenn es da schlechte Erfahrungen mit gibt oder geben würde.

00:20:50: Wo ich natürlich auch eingreifen könnte und das sage ich auch immer in unserem Unternehmen, dass wenn man das nicht akzeptiert dann gibt es auch jemanden der sagt ja das muss man aber als Führungskraft auch tun.

00:21:02: Das finde ich so schön also so toll auf dem Punkt gebracht weil es ist ja im sonder diese Andersrum eben, wenn es nicht funktioniert diese fehlende innere Klarheit und auch so etwas Frauen auftämmen dieses allen Recht machen zu müssen.

00:21:17: Und da eben zu sagen nein ich steh da für mich ein und das Umfeld wackelt aber dann auch nicht.

00:21:22: also ich hab immer so'n Bild von dass man da wirklich mit beiden Beinen steht und für sich einsteht und auch das Klarheit ist ja nicht für die Ewigkeit.

00:21:29: Also das ist halt jetzt für die nächsten vielleicht zwei Jahre vielleicht aber auch nur für einen Monat.

00:21:34: also das ist ja auch mit Kindern so'ne Überraschung sei immer Ja.

00:21:37: Weil ich denke immer so, oh es funktioniert auf einmal mit der Betreuung und am nächsten denke ich, muss ich's wieder umbauen?

00:21:45: Aber das finde ich toll einfach dazu zu sagen, der Klang zu sein und das auszustringen.

00:21:51: Ich halte klar sowieso für eins der wichtigsten Führungspunzipien überhaupt, einfach klar zu sagen was los ist und auch klar zu zeigen wenn ich sieben Wochen vorher weiß heute braucht man mich im sechs Uhr abends dann kann ich das auch ermöglichen.

00:22:05: Dann habe ich ein Netzwerk, wo ich das ermögliche.

00:22:09: Aber ich mache es nicht ertockt oder auf Zurufe, weil irgendein Chef von mir gerade will, dass sie jetzt springen?

00:22:14: Nee, da springe ich halt eben nicht!

00:22:16: Und ich finde diese Klarheit darf sowohl von Mitarbeitenden kommen und auch von Führungskräften kommen.

00:22:22: Das haben wir zum Beispiel als ein wirklich wichtiges Führungsprinzip definiert, dass die Klarheit einfach ganz wichtig ist.

00:22:32: Ja, wenn es ein Jahr geht.

00:22:34: Messverständnis.

00:22:35: Ja, ja, wenn's ein Jahr gibt, finde ich auch mit Intensität.

00:22:38: Da hängt der auch noch Vertrauen in den Sonnen.

00:22:40: Also das hätte dann so einen Schneebeideffekt irgendwo.

00:22:44: Das find ich ganz wichtig.

00:22:47: Wäre ich jetzt nur in dem Teilzeit-Thema ein Stück weit hänge?

00:22:52: Sie haben das für sich gut aufgestellt bei der Bonnemar.

00:22:55: Wie steht denn das mit dem Thema Produktivität?

00:22:58: oder wie sind da Ihre Erfahrungen?

00:23:00: Glauben sie das ... Teams in denen Teilzeitmitarbeitende sind, dass die sogar produktiver sind oder nicht?

00:23:08: Wir haben natürlich sehr viel Teilzeit.

00:23:10: Also jetzt nicht nur auf Führungsebenen sondern grundsätzlich sehr viele Teilzeitbeschäftigten in der Barma das sind fast nah zu vierzig Prozent aller Beschäftigten sind Teilzeit beschäftigt.

00:23:19: wir haben natürlich überproportional viele Frauen auch beschäftigt fast sieben sechzig Prozent Frauen als Beschäftigte in der barma und Das ist ja immer noch so, dass viele in Teilzeit arbeiten.

00:23:29: Damit meine ich jetzt alle und nicht nur Führungskräfte.

00:23:32: Ich würde vielleicht nicht soweit gehen, da ich sage, Teilzeit ist produktiver aber sie ist definitiv auch nicht unproduktiver.

00:23:39: also ich glaube wir haben es als Arbeitsmodell so etabliert das es einfach sehr gut passt und das es zu einer hohen Produktivität insgesamt beiträgt.

00:23:51: Ich glaube auch, dass wenn wir nur Vollzeitkräfte hätten sie nicht höher läge.

00:23:57: andersherum.

00:23:57: aber auch wenn man nur Teilzeitkräftekräfte hätten Sie wahrscheinlich auch nicht höher lege.

00:24:01: also von daher Teilzeit ist ein persönliches Instrument, um was auch immer mit besser vereinbaren zu können.

00:24:11: Es gab ja mal so eine Diskussion.

00:24:12: Teilzeit muss immer einen wichtigen Grund haben.

00:24:14: Das finde ich jetzt nicht so, sondern es ist einfach eine persönliche Entscheidung.

00:24:18: Das kann ganz viele Gründe haben.

00:24:20: Oft ist es natürlich Vereinbarkeit, Familie und Beruf aber es mag auch andere Gründe geben warum mich einfach bewusst für mich selber entscheide.

00:24:26: Ich möchte gar nicht in Vollzeit arbeiten das finde ich alles fein.

00:24:30: Und wenn ich insgesamt natürlich damit zufrieden durch mein Leben gehe, weil ich es mir so arrangiert habe wie ich das gerne hätte.

00:24:36: Dann glaube ich diese Zufriedenheit mit einem Arbeitsmodell führt grundsätzlich dazu dass Mitarbeiter zufriedener und produktiver dabbelten auch sind.

00:24:46: Ja, das sehe ich auch so.

00:24:48: Ich hab das Gefühl sie stehen da jetzt echt gut bei der Barma so gefestigt zu dem Thema Vereinbarkeit.

00:24:55: aber gibt's denn Dinge wo Sie sagen Die sind jetzt für die nächsten Jahre noch so relevant, wo sie noch zonnen gehen wollen.

00:25:01: Weil Sie ja vorhin auch davon gesprochen haben, Sie eben da ganz konkrete Ziele?

00:25:04: ist das Thema und geht?

00:25:06: Ja!

00:25:06: Also ich finde wir sind immer noch nicht da, wo ich uns gerne hätte.

00:25:09: Wir sind jetzt insgesamt bei ca.

00:25:11: forty-fünf Prozent Frauen in Führung.

00:25:13: Das ist immer noch nie paritätisch, dass es so das eine.

00:25:16: Und ich muss ganz ehrlich aus meiner persönlichen Beobachtung schon sagen, dass auch insbesondere nach der Corona Zeit die Bereitschaft von Frauen auch Karriere machen zu wollen wie da ein bisschen abgenommen hat.

00:25:29: Also den Mut zu haben, auch Karriere zu machen und insbesondere auch disziplinarische Führung zu übernehmen die ist wieder gesunken.

00:25:39: Ich habe noch keine gute Erklärungen dafür aber sie ist gesunken.

00:25:44: also wir kommen ein bisschen mehr zurück in alte Rollenmuster.

00:25:47: das finde ich schon nach Corona und das finde Braucht es noch mehr Zutrauen, noch mehr Ansprache?

00:25:58: Noch mal Signale des Unternehmens, dass wir Frauen in Führung auch brauchen.

00:26:03: Das brauchen wir überall!

00:26:05: Aber es ist nicht so, dass das Geschäft einfacher wird trotz vieler toller Methoden die wir anwenden oder Maßnahmen.

00:26:13: Es ist immer noch mühser.

00:26:16: und auch bei ganz jungen Mitarbeitenden wenn man sich manchmal mit Azubi Jahrgängen unterhält dann fallen Sätze wie ja ich bin ja gerne jetzt bei der Barme und das ist ja auch gut und wenn ich da mal Kinder kriege dann gehe ich in Teilzeit Okay.

00:26:30: Die sind, weiß ich nicht so zwischen achtzehn und zwanzig?

00:26:33: Ja!

00:26:33: Und das sind schon so Signale wo ich sage eigentlich müsste man doch sagen naja ich gehe zu Barma weil ich da dann auch bei mir berufliche Aussichten sehe oder Karriere machen möchte oder weiterkommen will oder irgendwas Tolles machen möchte.

00:26:44: und es geht eher so manchmal darum zu sagen ja das ist gut vereinbart so ne bedeutet immer wir Frauen signalisieren schon ganz früh.

00:26:52: also für uns ist klar wir gehen in Teilzeit also wir nehmen diese Rolle an.

00:26:58: Das hat sich aus meiner Wahrnehmung heraus mag jetzt sehr subjektiv sein, aber unter Corona nochmal wieder ein bisschen geändert.

00:27:04: Und ich finde es umso wichtiger dass wir da dann weiter ansetzen weil wenn man so einen hohen Frauenanteil in der Gesamtbelegschaft hat wie wir sind einfach auch schlichtweg darauf angewiesen ist für uns existenziell mehr Frauen denn auch Entführungen zu bekommen?

00:27:18: Weil wir haben sehr viel vakante Führungsstellen über die nächsten Jahre hinweg, weil wir natürlich auch ein relativ Altes Unternehmensinn im Sinne der Beschäftigten.

00:27:27: Durchschnittsalter, also es gehen viele Beschäftigte in Rente damit auch dann Führungspositionen die vakant werden weil jemand in Rante geht und da braucht man natürlich gute motivierte Junge auch Frauen und auch Männer natürlich die sich für diese Position interessieren und gerade das Thema Führungen ist nicht so der Renner.

00:27:46: Also viele wollen vielleicht eher Fach Fachkarriere machen, da kann man sich gut mit arrangieren.

00:27:51: Aber wirklich das disciplinarische Führung erbraucht sehr viel Motivation und Ansprache.

00:27:56: Ja ja, das erlebe ich auch so.

00:27:57: Es hätte irgendwie die letzten Jahre auch ... Also sie wird schon für das Zeug der letzten fünfzehn Jahre so stark abgenommen.

00:28:02: Diese Führungskursiöse bei den jungen Leuten erlebte ich immer in der Zusammenarbeit mit den Hochschulen geht aber auch so in Richtung.

00:28:10: meine letzte Frage weil wenn Sie jetzt junge Frauen haben, also bei ihnen zum Beispiel Auszubildende oder die bei Ihnen neu anfangen nach dem Studium.

00:28:21: Was wäre denn so der eine Ort, den Sie – man soll ja immer keine Ortsschläge geben, aber in diesem Fall schon – was wäre das eine Ort denen sie geben würden um zu sagen ich kann es auch schaffen?

00:28:34: Also ich könnte auch Karriere bei der Bahn machen.

00:28:36: Also ich sage mal, wenn ich Azubis treffe geht mit offenen Augen durch diese Barma.

00:28:42: Es ist ein riesengroßes Unternehmen.

00:28:45: wir haben so viele mannigfaltige Möglichkeiten da wird für jeden was passendes dabei sein.

00:28:51: das schöner an uns ist auch dass man sich nicht festlegen muss Man muss nicht die Barma verlassen um mal etwas anderes zu machen weil wir sind so vielfältig dass es so viele verschiedene Aufgaben Bereiche gibt dass man Sich das aussuchen kann.

00:29:02: hab den Mut auch in Führung zu gehen haben ein so großes Interesse, Vereinbarkeit echt leben zu wollen.

00:29:10: Wir bieten so viel verschiedene Arbeitsmodelle an in welcher Konstellation auch immer, dass sie mit fast allen Lebenssituationen kompatibel ist und man muss auch nicht immer nur den einen Weg nehmen sondern es gibt Abzweigungen.

00:29:24: Manchmal verändert sich Leben manchmal verändern sich Umstände.

00:29:27: wir sind bundesweit aufgestellt.

00:29:29: das ist auch ein Riesenvorteil.

00:29:31: Wir haben ein Konzept mittlerweile als wir gesagt haben bei unseren vierhundert Standorten bundesoweit Kann jeder in jeder Fachlichkeit arbeiten?

00:29:38: Also ich muss nicht an einem bestimmten Standort arbeiten für ein bestimmtes Thema.

00:29:43: Wir sind sozusagen, wir haben ganz viele Standorte... sehen das übergreifend.

00:29:47: Also wenn meine persönliche Lebenssituation mich von München nach Hamburg schickt, ja weil ich da jemanden kennengelernt habe und vielleicht nach Hamburg ziehen möchte dann ist auch das möglich und ich muss nicht den Arbeitgeber wechseln.

00:29:59: also wir glaube ich machen da ganz viel.

00:30:01: und ein ganz persönlicher Hinweis so was sie immer versuchen mitzugeben ist Mensch bleiben bleibt bei euch bleibt bei dem was ihr seid was ihr gut könnt.

00:30:10: das wisst ihr alle am meisten am besten und geht den Weg.

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